| SEIDEL Elektronik erhält klima:aktiv Staatspreis |
|
Das Deutschlandsberger Unternehmen SEIDEL Elektronik erhielt vor kurzem den Staatspreis von klima:aktiv für die Bemühungen im Bereich Ökologie. DI (FH) Michael Waltl, Leiter der Infrastrukturabteilung bei SEIDEL entwickelte eine Maschine, die Wasser für Kühlung und Heizung temperiert. Dadurch wird weniger CO2 ausgestoßen und es kommt zu einer erheblichen Einsparung der Energiekosten. Sektionschef Günter Liebel vom Lebensministerium überreichte DI (FH) Michael Waltl und Erich Rohrhofer von SEIDEL Elektronik in Deutschlandsberg im Auftrag von Minister Nikolaus Berlakovich den Staatspreis von klima:aktiv, eine Auszeichnung für Kompetenz im Klimaschutz. SEIDEL setzt schon seit langem einen Fokus auf Nachhaltigkeit, und so standen Infrastrukturabteilungsleiter Michael Waltl alle Türen offen, als er seine Idee zur Energieeinsparung umsetzen wollte. Drei Jahre arbeitete er an einer Anlage zu effizienten Wärme-Kälte-Koppelung – im Herbst dieses Jahres fiel der Startschuss. „Das ich meine Ideen umsetzen durfte und volle Unterstützung von meinem Arbeitgeber Seidel bekam, hat mich immer wieder motiviert weiterzumachen. Ich freue mich sehr, dass ich mit der Wärme-Kälte-Anlage einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten kann“, freut sich Michael Waltl. Die Innovation bereitet einerseits Wasser für die Kühlsysteme in der Produktion über ein zentrales Kaltwassersystem und andererseits über eine Wärmepumpe für die Heizung auf. Überschüssige Energie wird dabei nicht mehr ins Freie abgeleitet sondern weiterverwendet. Das spart CO2 und durch die Versorgung der Heizung mit Warmwasser auch Gas. Waltl rechnet mit 16.000 bis 18.000 Euro Kostenersparnis pro Jahr. „Ich bin stolz, einen Mitarbeiter wie Herrn Waltl zu haben, der eine solch gewinnbringende Innovation zuwege bringt. Die gesamte SEIDEL Group setzt in Zukunft verstärkt auf CO2 neutrale Produktion und verfolgt die sogenannte Green Vision in allen Bereichen“, so Dr. Maximilian Seidel, Geschäftsführer der SEIDEL Holding. SEIDEL Elektronik ist mit über 300 Mitarbeitern einer der stärksten Arbeitgeber in Deutschlandsberg. Nachhaltiges Wirtschaften im Sinne des „Green Thinking“ wird beim führenden Elektronikdienstleister Österreichs groß geschrieben. In diesem Jahr wurden gleich zwei Meilensteine auf diesem Gebiet erreicht. Zum einen wird die Energie für die Stromnutzung des Werkes seit Herbst aus Wasserkraft gewonnen. Zum anderen wurde die Innovation von Michael Waltl erfolgreich umgesetzt.
|